Urlaub Spanien

AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR REISEVETRÄGE MIT
Polizeisozialwerk Hamburg GmbH ( Nachfolgend 'Reisebüro' genannt )

Lieber Feriengast, die ausführlichen Reisebedingungen des Reisebüros regeln das Vertragsverhältnis zwischen Ihnen und dem Veranstalter. Bitte lesen Sie diese Bestimmungen daher sorgfältig durch.


1. Abschluss des Reisevertrages

1.1. Mit der Buchungserklärung/Anmeldung, die schriftlich, mündlich, fernmündlich, per E-Mail oder über das Internet erfolgen kann, bietet der Gast dem Reisebüro den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung verbindlich an.

1.2. Entsprechend dem Buchungswunsch des Kunden übermittelt das Reisebüro dem Kunden, im Regelfall schriftlich, per Fax oder E-Mail (bei kurzfristigen Anfragen telefonisch) ein konkretes Angebot mit Leistungen, Preisen und Termin und bietet dem Kunden den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung im Angebot verbindlich an.

1.3. Der Reisevertrag kommt mit Zugang der schriftlichen, per Post, per Fax oder E-Mail (bei kurzfristigen Angeboten mündlich übermittelten) Annahmeerklärung des Kunden beim Reisebüro zustande. Mit Zugang dieser Annahmeerklärung beim Reisebüro ist der Reisevertrag rechtsverbindlich abgeschlossen. Das Reisebüro übermittelt dem Kunden unverzüglich eine Bestätigung des Eingangs seiner Annahmeerklärung mit Angaben der Preise und Leistungen. Eine solche Bestätigung ist nicht erforderlich, wenn die Annahmeerklärung beim Reisebüro weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn eingeht.

1.4. Weicht die Annahmeerklärung des Kunden vom Buchungsangebot des Reisebüros ab, so ist ein rechtsverbindlicher Vertrag nicht geschlossen. Es liegt eine neues Angebot des Kunden vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Reisevertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots erst zustande, wenn das Reisebüro dieses geänderte Angebot innerhalb der Frist schriftlich oder in Textform durch eine die Änderungen ausdrücklich bestätigende Buchungsbestätigung annimmt. Geht die abweichende Annahmeerklärung des Kunden beim Reisebüro weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn ein, kann die Buchungsbestätigung des Reisebüros auch mündlich oder telefonisch erfolgen.

1.5. Der Anmeldende haftet für alle Verpflichtungen von Mitangemeldeten Reiseteilnehmern aus dem Reisevertrag, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte schriftliche Erklärung übernommen hat.

2. Bezahlung

2.1. Zahlungen auf den Reisepreis vor Beendigung der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne von § 651 k Abs. 3 BGB gefordert oder angenommen werden.

2.2. Ein Sicherungsschein gemäß § 651 k BGB ist, abweichend von Ziffer 2.1., nicht auszuhändigen, wenn

a) die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis € 75,- nicht übersteigt,

b) das Reisebüro eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren unzulässig ist.

c) die Reiseleistungen keine Beförderung von und zum Reiseort beinhalten und nach den mit dem Kunde getroffenen Zahlungsvereinbarungen der gesamte Reisepreis erst mit Reiseende zahlungsfällig wird.

2.3. Mit Vertragsschluss ( Zugang der Buchungsbestätigung des Reisebüros ) ist eine Anzahlung in Höhe von 20%, mindestens € 150,- zuzüglich eventueller Bearbeitungsgebühr und Versicherungsprämien, zu leisten, die auf den Reisepreis angerechnet wird. Reisekosten bis € 150,- sind insgesamt binnen 14 Tagen zu zahlen.

2.4. Die Restzahlung ist 4 Wochen vor Reisebeginn zahlungsfällig, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr aus den in Ziffer 7.2 genannten Gründen abgesagt werden kann.

2.5. Soweit Vorauszahlungen vor Reisebeginn vereinbart sind, und das Reisebüro zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch auf die Inanspruchnahme der vertraglichen Leistungen. Das Recht des Kunden zur Zurückbehaltung einer strittigen, vom Reisebüro nach Vertragsschluss geforderten Preiserhöhung, bleibt hiervon unberührt.

3. Leistungen

3.1. Die Leistungsverpflichtung vom Reisebüro ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung sowie der darin in Bezug genommenen Leistungsbeschreibung im Prospekt/dem Angebot des Reisebüros und aus mit dem Kunde schriftlich oder mündlich rechtsverbindlich getroffenen Vereinbarungen.

3.2. Leistungsträger (Beherbergungs- und Verpflegungsbetriebe, Sportanbieter, Beförderungsunternehmen für Schiff, Bus und Fahrbetriebe) sind vom Reisebüro nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung vom Reisebüro, deren Angebot oder Buchungsbestätigung hinausgehen oder im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.

3.3. Orts-, Hotel- oder Hausprospekte, die nicht vom Reisebüro herausgegeben werden, sind für diese unverbindlich soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden zum Gegenstand der vertraglichen Leistungen des Reisebüros gemacht wurden.

4. Leistungs- und Preisänderungen

4.1 Änderungen und Abweichungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden, und die vom Reisebüro nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind, nicht zu einer wesentlichen Änderung der Reiseleistung führen und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. Das Reisebüro ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen und Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird das Reisebüro dem Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

4.2 Gemäß Informationspflichten-Verordnung des BGB (BGB-InfoVO), § 4 Abs. 2, behält sich das Reisebüro das Recht auf Preisanpassungen vor, wenn eine im Katalog ausgepreiste Reise nur durch den Einkauf zusätzlicher - teurer gewordener – Kontingente verfügbar ist. 5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzperson

5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reisebüro. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

5.2. Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann das Reisebüro Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für ihre Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen.

5.3. Das Reisebüro kann seinen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalisieren.

a) Pauschalreisen bei denen das Reisebüro als Veranstalter auftritt

bis 30 Tage vor Reiseantritt 25 %
mind. jedoch pro Person € 75,-
29 bis 22 Tage vor Reiseantritt 35 %
21 bis 15 Tage vor Reiseantritt 50 %
14 bis 8 Tage vor Reiseantritt 60 %
7 bis 1 Tag vor Reiseantritt 80 %
am Anreisetag 95 %

b) Pauschalreisen bei denen das Reisebüro als Vermittler auftritt

Es gelten die Bedingungen der jeweiligen Veranstalter

c) Hotel-, Bus- und Schiffsreisen

bis 30 Tage vor Reiseantritt 25 %
mind. jedoch pro Person € 75,-
29 bis 22 Tage vor Reiseantritt 35 %
21 bis 15 Tage vor Reiseantritt 50 %
14 bis 8 Tage vor Reiseantritt 60 %
7 bis 1 Tag vor Reiseantritt 80 %
am Anreisetag 95 %

d) Appartement / Ferienwohnung / Haus

bis 45 Tage vor Reiseantritt 25 %
mind. jedoch je Unterkunft € 100,-
44 bis 35 Tage vor Reiseantritt 55 %
34 bis 1 Tag vor Reiseantritt 85 %
am Anreisetag 95 %

e) Mietwagen

bis 30 Tage vor Mietbeginn 25 %
mind. jedoch pro Fahrzeug € 25,-
29 bis 11 Tage vor Mietbeginn 40 %
10 bis 1 Tag vor Mietbeginn 50 %
am Tag der Anmietung 95 %

f) Nurflug-Buchungen

bis 30 Tage vor Reiseantritt 25 %
mind. jedoch pro Person € 35,-
29 bis 22 Tage vor Reiseantritt 35 %
21 bis 15 Tage vor Reiseantritt 40 %
14 bis 8 Tage vor Reiseantritt 50 %
7 bis 1 Tag vor Reiseantritt 80 %
am Anreisetag 95 %

Es wird darauf hingewiesen, dass für bestimmte Arten von Flügen, soweit sie nicht mit weiteren Reiseleistungen in einem Pauschalreisevertrag verbunden sind, insbesondere für Linien- und Holiday-Flug-Tarife aufgrund nationaler oder internationaler Bestimmungen besondere Rücktrittsbedingungen bestehen. Für diese Flüge gelten die in diesen Reisebedingungen aufgestellten Rücktrittsbedingungen einschließlich der Stornoentschädigung nicht. Die jeweiligen besonderen Bedingungen und Fristen sind bei der Leistungsbeschreibung im Katalog oder in den Beförderungsbedingungen des jeweiligen Luftfrachtführers aufgeführt.

g) Transferkosten

bis 7 Tage vor Reiseantritt 50 %
ab 6 Tage vor Reiseantritt 95 %

5.4. Dem Kunden bleibt es vorbehalten, dem Reisebüro nachzuweisen, dass ihr keine oder wesentlich geringere Kosten als die geltend gemachte Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Kunde zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet.

5.5. Anstatt einer pauschalen Entschädigung kann das Reisebüro seine konkret entstandenen Kosten entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen als Schaden geltend machen. Sie ist in diesem Fall verpflichtet, dem Kunden ihre Aufwendungen im Einzelnen zu beziffern und zu belegen.

5.6. Werden auf Wunsch des Kunden nach Vertragsschluss für einen Termin, der innerhalb des zeitlichen Geltungsbereiches der Reiseausschreibung liegt, Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Unterkunft oder der Verpflegungsart oder gebuchter Zusatzleistungen (z.B. Eintrittskarten, Mietwagen ) vorgenommen (Umbuchung), kann das Reisebüro bei Pauschalen mit Unterbringung in Hotels, Häusern und Ferienwohnungen bis 31. Tage vor Reiseantritt ein Umbuchungsentgelt in Höhe von € 35,00 pro Änderungsvorgang erheben. Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt noch möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu Bedingungen gemäß Ziffer 5.3. und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen. Die Geringfügigkeit orientiert sich an der Pauschale von € 35,00.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich das Reisebüro bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

7.1 Das Reisebüro kann nach Antritt der Reise den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Kunde die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung vom Reisebüro oder von Beauftragten nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass sie sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt das Reisebüro, so behält sie den Anspruch auf den Reisepreis; sie muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge.

7.2 Das Reisebüro kann bei Nichterreichen einer in der Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten:

a) Das Reisebüro ist verpflichtet, dem Gast gegenüber die Absage der Reise unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.

b) Ein Rücktritt des Reisebüros später als 2 Wochen vor Reisebeginn ist nicht zulässig

c) Der Gast kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn das Reisebüro in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Gast aus ihrem Angebot anzubieten. Der Gast hat dieses recht unverzüglich nach Erklärung über die Absage der Reise gegenüber des Reisebüros geltend zu machen.

8. Beschränkung der Haftung des Reisebüros

Die vertragliche Haftung des Reisebüros für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

a) soweit ein Schaden des Gastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

b) soweit das Reisebüro für einen dem Gast entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

9. Gewährleistung, Kündigung durch den Reisenden, Anzeigepflicht

9.1. Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Das Reisebüro kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Das Reisebüro kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass sie eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt.

9.2. Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Reisende eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde.

9.3. Der Kunde ist verpflichtet seine Beanstandung unverzüglich dem Reisebüro oder der dem Reisenden hierfür benannten Stelle anzuzeigen. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

9.4. Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet das Reisebüro innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, dem Reisebüro erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reisebüro verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird. Der Reisende schuldet dem Reisebüro den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenen Teil des Reisepreises sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

9.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den das Reisebüro nicht zu vertreten hat.

10. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

10.1. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Kunde innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reisebüro geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

10.2. Ansprüche des Kunden nach den §§ 651 c bis f BGB verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum. Schweben zwischen dem Reisebüro und dem Kunden Verhandlungen über geltend gemachte Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt bis der Kunde oder das Reisebüro die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die vor bezeichnete Verjährungsfrist von einem Jahr endet frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung.

11. Rechtswahl und Gerichtsstand

11.1. Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem Reisebüro und dem Kunden, die keinen allgemeinen Wohnoder Geschäftssitz in Deutschland haben, findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung

11.2. Der Kunde kann das Reisebüro nur an dessen Sitz verklagen.

11.3. Für Klagen des Reisebüros gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reisebüros maßgebend.

12. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Sofern es dem Reiseveranstalter möglich ist, wird er den Kunden über wichtige Änderungen der in der Reiseausschreibung wiedergegebenen allgemeinen Vorschriften vor Antritt der Reise informieren. Der Reiseveranstalter haftet auch nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerung zu vertreten hat. Der Reisende ist für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise wichtigen Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falsch- oder Nichtinformation des Reiseveranstalters bedingt sind. Der Reiseveranstalter steht dafür ein, den Reisenden über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften, die ihm bekannt sind oder unter Anwendung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt bekannt sein müssten, zu unterrichten. Für nicht deutsche Staatsangehörige gibt auch das zuständige Konsulat Auskunft. Sollten Einreisevorschriften einzelner Länder vom Reisenden nicht eingehalten werden, oder sollte ein Visum durch das Verschulden des Reisenden nicht rechtzeitig erteilt werden, so dass der Reisende deshalb an der Reise verhindert ist, kann der Reiseveranstalter den Reisenden mit den entsprechenden Rücktrittsgebühren belasten.

Bürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten in Griechenland, Italien und Spanien einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Kinder unter 16 Jahren müssen im Pass der Eltern eingetragen sein oder brauchen einen eigenen Kinderausweis mit Lichtbild. Staatenlosen und Bürgern anderer Nationen wird empfohlen, sich bei ihrem Konsulat über die Einreisebestimmungen zu erkundigen.

13. Allgemeines

Meldeschluss am Abfertigungsschalter der Fluggesellschaft ist 90 Minuten vor Abflug. Späteres Erscheinen kann eine Verweigerung der Beförderung nach sich ziehen. Die Abfertigung am Flughafen ist berechtigt, auf diese Weise freiwerdende Plätze anderweitig zu verkaufen! Davon abweichende Meldezeiten werden gesondert mitgeteilt.

Übergepäck kann nur im Rahmen der verfügbaren Kapazität gegen Bezahlung der jeweils gültigen Tarife transportiert werden. Handgepäck wird Mitgewogen, soweit es sich um Gegenstände handelt, die nicht als kostenfrei angegeben sind (siehe Flugschein).

Für aufgetretene Mängel aufgrund fehlerhafter Beratung und Vermittlung haften wir maximal 1 Jahr.

Ohne ausdrückliche Vereinbarung sind wir nicht verpflichtet, den jeweils billigsten Anbieter der gewünschten touristischen Leistungen zu ermitteln und anzubieten. Durch die Anmeldung werden diese Bedingungen als verbindlich anerkannt.